Sonntag, November 7

Schnelles Sushi

Das wahrscheinlich längste Maki-Sushi der Welt bereiteten 315 Japanern. Sie rollten 1,11 km Reis zu einer 2,2 Tonnen schwerem Maki. Maki ist übrigens japisch und steht für Rolle.
Leider finde ich seit Monaten nirgendwo im Umkreis eine Bambusmatte und Nori (=Algen), die ich zum Einrollen brauche. Und so entscheide ich mich für die simplere Variante: Nigiri.

Dafür besorgen ich mir extra Sushi-Reis, weil er schön klebrig ist. Laut Packungsanleitung koche ich 3 Teile Reis mit 4 1/2 Teilen Wasser auf. Dann nehme ich den Topf vom Herd und würze mit weißem Reisessig, in dem Salz und Zucker gelöst ist. Den gesäuerten Reis verteile ich gleichmäßig einen cm dick auf einem großem rechteckigen Brett. Tipp: Mit naßen Händen gelingt das Formen noch besser.

Den erkalteten Reis bestreiche ich mit Wasabipaste. Diese wird aus japanischem Kren bereitet und fertig in Tuben angeboten. Die Nigiri sind fast fertig. Sie werden bloß noch mit frischen Lachs- oder Thunfisch-Scheiben belegt und in mundgerechte Rechtecke (ca. 3 x 1,5 x 1 cm) geschnitten.

Die Nigiri verteile ich mit Gurkensticks auf einem großen Teller. Dazu gibts eine kleine Schale mit einem Klecks Wasabi und Sojasauce. Ich bin auch ein großer Fan von eingelegten Ingwer, und zwar nicht nur weil er so schön rosa gefärbt ist. Sein intensiver, scharfer Geschmack soll beim Genuss verschiedner Sushis die Sinne neutralisieren. Besonders bei Sushi sind Messer und Gabel ein absolutes Nogo. Darum habe ich letztens beim Japaner wieder Stäbchen mitgehen lassen.



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